„Praxis für Politik“

Veröffentlicht am 12.09.2019 in Wahlkreis
 

Mit der Aktion "Praxis für Politik" bietet der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft (BDWI) jährlich an, dass Abgeordnete des Deutschen Bundestages ausgewählte Unternehmen besuchen. Parlamentarier sollen vor Ort neue Einblicke in die konkrete Arbeit der verschiedenen Branchen des Verbandes gewinnen. Mit dabei war in der vergangenen Woche die SPD-Bundestagabgeordnete Leni Breymaier. Die Politikerin besuchte in Heidenheim den Spielhallenbetreiber "Löwen Play GmbH", wo sie von der Justiziarin des Unternehmens Julia Lensing begrüßt wurde. 

Jan Kowala, Referent für Politik und Kommunikation bei "Löwen Play GmbH" führte die Abgeordnete in die Unternehmensgeschichte ein und berichteten über die Arbeitswelt des gewerblichen Automatenspiels. Die "Löwen Play GmbH" blickt auf eine 70 jährige Unternehmensgeschichte zurück. Nach Jahrzehnten der Veränderung und Weiterentwicklung stellt sich der bundesweite Betreiber von 430 Spielhallen seit 2001 als eigenständiges und herstellerunabhängiges Automatenaufstellunternehmen dem Wettbewerb am Markt. 

„Wir stehen zu dem klaren Bekenntnis, dass wir mit pathologischen Spielkunden kein Geld verdienen wollen. Für uns ist Verbraucherschutz auf höchstem Niveau ein Muss“, hob Herr Kowala hervor. Gäste und Beschäftigte stünden im Zentrum der Unternehmenspolitik. Durch Schulungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, einem durch die Gesellschaft für Spielerschutz und Prävention mbH basierten und praxiserprobten Konzept zur Suchtprävention, Aufklärungskampagnen und weiteren Maßnahmen biete man ein umfassendes Spielerschutzangebot für Kundinnen und Kunden in den Spielhallen. 

Holger Werner, Geschäftsführer der Gesellschaft für Spielerschutz und Prävention (GSP) stellte im Anschluss die Arbeit der GSP vor. Seit 2016 berät und unterstützt die GSP als Dienstleister die Löwen Play GmbH und andere Glücksspielanbieter bei der Verankerung von Spielerschutzmaßnahmen. „Aufklärung und Prävention sind die wirkungsvollsten Mittel, um einen effektiven Spieler- und Jugendschutz in den Spielstätten zu gewährleisten“, stellte Holger Werner fest. „Dabei ist die GSP eine wichtige, unabhängige Schnittstelle zwischen dem Spielgast, den Glücksspielunternehmen, deren Mitarbeitern und dem Hilfesystem.“

Die Vertretung der Automatenunternehmer, Simone Storch und Alfred Haas beklagten eine Fehlentwicklung bei der Regulierung des gewerblichen Automatenspiels. Unkontrolliert und ohne Jugendschutz sei ein Zugriff im Internet möglich. In den Räumen der Spielbetriebe hingegen herrschen hohe gesetzliche Standards. Hier sei der Gesetzgeber gefordert. 

Es folgten ein Rundgang durch den Betrieb und Gespräche mit den Mitarbeitenden. Abschließend dankte Leni Breymaier für den spannenden neuen Einblick in eine nicht alltägliche Branche und stellte klar: „Glücksspiel muss reguliert werden. Nicht nur zum Schutz der Jugend. Es ist ganz klar, dass im Internet kein rechtsfreier Raum herrschen darf und Schutzbestimmungen überall gelten müssen“, so die SPD-Abgeordnete.
 

 
 

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