Rente mit 68? Nicht mit uns!

Veröffentlicht am 08.06.2021 in Bundespolitik
 

Das Beratergremium bei Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat eine Reform hin zur Rente mit 68 vorgeschlagen. Frei nach dem Motto: Wer länger lebt, soll auch länger arbeiten.

Aber: Das ist soziale Spaltung pur - und da machen wir nicht mit! Denn: Nicht in jedem Beruf kann man bis 68 arbeiten. Wer dann etwa aus gesundheitlichen Gründen oder vergeblicher Jobsuche früher in Rente geht, muss mit deutlichen Abschlägen rechnen. Hinzu kommt: Wer wenig Einkommen hat, lebt in der Regel kürzer. Bei einem höheren Renteneintrittsalter hat man also weniger oder gar nichts mehr von den eingezahlten Beträgen.

"Dass diese sozialen Fragen keine Rolle in der Debatte spielen, ist beschämend", meinte unsere Fraktionsvizin Katja Mast. "Vorschläge, wie alle ihr heutiges Renteneintrittsalter erreichen, fehlen völlig. Ein Konzept dafür gibt es von CDU und CSU nicht. Armin Laschet ist eine Black Box bei der Frage der Altersvorsorge."

Für uns ist klar: Wir wollen die gesetzliche Rente stärken und stehen für eine dauerhaft stabile Rentenleistung und ein dauerhaftes Rentenniveau. Durch die Einbeziehung von Selbstständigen, Beamt:innen, freier Berufe und Mandatsträger:innen gestalten wir die gesetzliche Rentenversicherung solidarischer.

Jede Erhöhung des Renteneintrittsalters ist eine Rentenkürzung und darum ein klares Nein zur Rente mit 68.

Weitere Informationen hierzu gibt es auf der Webseite der SPD-Bundestagsfraktion.

 

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