Soziale und sorgende Berufe aufwerten!

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Die SPD-Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier unterstützt die Pläne der neuen Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD), die heute im Deutschen Bundestag in einer Regierungserklärung ihre drei wichtigsten Vorhaben für die nächsten drei Jahre vorstellte: die Aufwertung sozialer Berufe, die Bekämpfung von Kinderarmut und Gewalt gegen Frauen sowie die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements.

Breymaier: „Franziska Giffey sagt sozialer Spaltung den Kampf an. Sie startet engagiert, bodenständig und mit Blick auf das Wesentliche. Ein Flaggschiff sind ihre Pläne, die sozialen und sorgenden Berufe aufzuwerten. 18 % aller Erwerbstätigen arbeiten in diesen Berufen. Davon sind 80 % Frauen. Wir brauchen hier mehr Anerkennung, Entlastung und vor allem bessere Entgelte. Dies wird sehr konkret helfen, die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern zu verringern. Deutschland ist mit einer Lohnlücke von 22 % zwischen den Geschlechtern Schlusslicht in der EU“, erklärt Breymaier wenige Tage nach dem Equal Pay Day, zu dem sie als zuständige Berichterstatterin ihrer Fraktion im Bundestag sprach. Breymaier weist auf eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung über regionale Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen hin: „Im Ostalbkreis  beträgt demnach der sogenannte Gender Pay Gap 23,5 % und liegt über Bundesdurchschnitt. Hier verdienen im Mittel Vollzeitbeschäftigte  Männer monatlich 3.859 Euro und Frauen 2.953 Euro. Die Lohnlücken in den strukturstarken Regionen sind nochmals höher als in den strukturschwachen Landesteilen. Hier liegt noch viel Arbeit vor uns“, betont sie. „Ein Rückkehrrecht von Teilzeit auf Vollzeit muss jetzt zügig kommen. Das hat schlussendlich auch etwas mit der Höhe des Einkommens zu tun und deshalb freue ich mich über die Zusicherung von Arbeitsminister Hubertus Heil dieses Vorhaben in den ersten hundert Tagen umzusetzen“, so die SPD-Abgeordnete. Giffey, berichtet Breymaier, die Mitglied im Familienausschuss des Bundestages ist, nennt ihr Haus Lebensministerium, was Breymaier sehr treffend findet. In 16 Jahren auf kommunaler Ebene habe die frühere Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Neukölln einen anderen Blick auf die Dinge gehabt und will nicht vergessen, für wen sie Politik mache: „Wir wollen für alle Menschen positive Auswirkungen erzielen, vor allem für die Menschen, denen es nicht so gut geht. Egal, ob auf dem Land oder in der Stadt.“

 

 
 

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