Mehr Fortschritt wagen - der Koalitionsvertrag ist da!

Gemeinsam mit Grünen und FDP übernehmen wir Verantwortung, um die notwendige Modernisierung unseres Landes voranzutreiben und Fortschritt zu gestalten.

12 Euro Mindestlohn

Wir machen Politik für eine Gesellschaft des Respekts. Und dazu gehört für uns auch, dass jede:r von der eigenen Arbeit leben kann. Deshalb erhöhen wir den gesetzlichen Mindestlohn auf 12 Euro!

Als wir den Mindestlohn 2015 eingeführt hatten, gab es heftige Widerstände. Doch zu dem viel beschworenen Anstieg der Arbeitslosigkeit kam es nie - im Gegenteil. Der Mindestlohn ist ein Erfolgsmodell! Und auch jetzt wird die Erhöhung des Mindestlohns vielen helfen - rund 10 Millionen Menschen, um genau zu sein. Das bedeutet eine Lohnerhöhung für ein Viertel (!) aller Beschäftigten in Deutschland. Sie alle bekommen endlich mehr Respekt für ihre Arbeit.

Brecht das Schweigen: Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen!

Jede Stunde erleben in Deutschland durchschnittlich 13 Frauen Gewalt in ihrer Partnerschaft.

Alle zweieinhalb Tage stirbt eine Frau durch die Hand ihres (Ex-)Partners. Die aktuelle Pandemie macht die Situation für Opfer von häuslicher Gewalt noch schwieriger, die Zahl von Gewalttaten in der Partnerschaft ist 2020 gestiegen.

An wen können sich Betroffene wenden, die Hilfe brauchen? Eine erste Anlaufstelle ist das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen. Dort können sich Betroffene 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr kostenlos und anonym beraten lassen. Wenn telefonische Hilfe keine Möglichkeit ist, kann auch der Videocall ein Ausweg sein: Mit der Handbewegung, die ihr im Sharepic seht, können Opfer häuslicher Gewalt stillschweigend zeigen, dass sie Hilfe brauchen.

Tag gegen Gewalt an Frauen - Raus aus der Tabuzone!

Leni Breymaier zum erneuten Anstieg von Gewalt gegen Frauen in Paarbeziehungen in 2020: „Partnerschaftsgewalt geschieht zum größten Teil in den eigenen vier Wänden. Auch hier bei uns.“

Die Zahl der Gewaltopfer in Partnerschaften stieg in Deutschland um 4,4 Prozent von 141.792 Opfern im Jahr 2019 auf 148.031 Opfer im Jahr 2020. Ganz überwiegend trifft diese Gewalt Frauen: 80,5 Prozent der Opfer sind weiblich. Von den Tatverdächtigen sind 79,1 Prozent Männer. 37,9 Prozent der Taten werden durch Ex-Partner oder Ex-Partnerinnen begangen, der übrige Teil innerhalb bestehender Ehe- und Lebenspartnerschaften. Am häufigsten betroffen waren Opfer zwischen 30 und 40 Jahren. 139 Frauen und 30 Männer wurden im Jahr 2020 durch ihre aktuellen oder ehemaligen Partner oder Partnerinnen getötet.

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