Brecht das Schweigen: Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen!

Jede Stunde erleben in Deutschland durchschnittlich 13 Frauen Gewalt in ihrer Partnerschaft.

Alle zweieinhalb Tage stirbt eine Frau durch die Hand ihres (Ex-)Partners. Die aktuelle Pandemie macht die Situation für Opfer von häuslicher Gewalt noch schwieriger, die Zahl von Gewalttaten in der Partnerschaft ist 2020 gestiegen.

An wen können sich Betroffene wenden, die Hilfe brauchen? Eine erste Anlaufstelle ist das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen. Dort können sich Betroffene 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr kostenlos und anonym beraten lassen. Wenn telefonische Hilfe keine Möglichkeit ist, kann auch der Videocall ein Ausweg sein: Mit der Handbewegung, die ihr im Sharepic seht, können Opfer häuslicher Gewalt stillschweigend zeigen, dass sie Hilfe brauchen.

Tag gegen Gewalt an Frauen - Raus aus der Tabuzone!

Leni Breymaier zum erneuten Anstieg von Gewalt gegen Frauen in Paarbeziehungen in 2020: „Partnerschaftsgewalt geschieht zum größten Teil in den eigenen vier Wänden. Auch hier bei uns.“

Die Zahl der Gewaltopfer in Partnerschaften stieg in Deutschland um 4,4 Prozent von 141.792 Opfern im Jahr 2019 auf 148.031 Opfer im Jahr 2020. Ganz überwiegend trifft diese Gewalt Frauen: 80,5 Prozent der Opfer sind weiblich. Von den Tatverdächtigen sind 79,1 Prozent Männer. 37,9 Prozent der Taten werden durch Ex-Partner oder Ex-Partnerinnen begangen, der übrige Teil innerhalb bestehender Ehe- und Lebenspartnerschaften. Am häufigsten betroffen waren Opfer zwischen 30 und 40 Jahren. 139 Frauen und 30 Männer wurden im Jahr 2020 durch ihre aktuellen oder ehemaligen Partner oder Partnerinnen getötet.

Mehr Fortschritt wagen - der Koalitionsvertrag ist da!

Gemeinsam mit Grünen und FDP übernehmen wir Verantwortung, um die notwendige Modernisierung unseres Landes voranzutreiben und Fortschritt zu gestalten.

Dafür haben wir einen Koalitionsvertrag vorgelegt. Und das sind die Kernpunkte unserer neuen Koalition:

Wir bekämpfen die Klimakrise und sorgen dafür, dass Deutschland auch in Zukunft ein innovativer und weltweit führender Industriestandort ist. Spätestens 2045 wollen wir klimaneutral sein. Dafür werden wir u.a. die Erneuerbaren Energien massiv ausbauen und sind idealerweise 2030 aus der Kohle raus.

Wir sorgen mit 12 Euro Mindestlohn für eine Gehaltserhöhung für rund 10 Millionen Menschen.

Wir modernisieren unseren Sozialstaat und setzen auf ein neues Bürgergeld.

Wir schaffen eine Ausbildungsplatzgarantie, reformieren das BAföG, damit mehr davon profitieren, und bringen das Wahlrecht ab 16 auf den Weg.

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